Vorsichtiger Optimismus bei Austrian Airlines
WIEN - Austrian Airlines konnte in ihrem Passagegeschäft im Januar 2010 um 2,8 Prozent mehr Passagiere befördern, gibt aber zu bedenken, dass die positive Entwicklung ihre Ursache zum Teil auch im schwachen Vergleichsmonat Januar 2009 hat.
"Wir dürfen uns von der positiven Entwicklung beim Passagieraufkommen nicht täuschen lassen, die Ertragssituation ist unverändert schwierig", sagten die Vorstände Andreas Bierwirth und Peter Malanik.
Im Januar sind rund 567.300 Passagiere auf der Kurz- und Mittelstrecke mit Austrian Airlines geflogen. Das entspricht einem Plus von 7,1 Prozent. Dabei konnte die Auslastung um 3,8 Prozentpunkte auf 61,0 Prozent gesteigert werden. Aufgeteilt auf die Verkehrsgebiete lag die Auslastung in Westeuropa mit 61,9 Prozent (+3,7 Punkte) um eine Spur besser als in Osteuropa: 60,2 Prozent (ebenfalls +3,7 Punkte).
Während angebotsseitig 1,1 Prozent mehr Sitzkilometer (ASK) verfügbaren waren, stiegen die Ausgelasteten Passagierkilometer (RPK) um 7,8 Prozent.
Passagierrückgänge auf Langstrecke und Charter
Im Langstreckenbereich sank die Zahl der Passagiere hingegen um 8,2 Prozent auf 69.000. Bei einem um 14,6 Prozent reduziertem Angebot (ASK) konnte die Auslastung dagegen um 8,6 Prozentpunkte deutlich verbessert werden.
Ungünstig verlief das Chartergeschäft. Mit 31.700 Passagieren ging das Charteraufkommen um 29,4 Prozent stärker zurück als das um 21,2 Prozent reduzierte Angebot.
© Edition Airside, Wien