Steigende Nachfrage

Lufthansa erzielt operativen Gewinn im zweiten Quartal


FRANKFURT - Die Lufthansa will nach einem Halbjahresverlust weiter an der Kostenschraube drehen. "Insbesondere aufgrund des eingetretenen Preisverfalls und der veränderten Nachfrage auf der Kurzstrecke werden wir die Kostensenkungsmaßnahmen weiterhin entschlossen vorantreiben", sagte Finanzvorstand Stephan Gemkow bei der Vorlage des Zwischenberichts am Donnerstag.

Zwar erholten sich die Buchungen für die lukrative First und Business Class sowie die Erlöse auf der Langstrecke zusehends. Allerdings habe die Lufthansa trotz eines guten zweiten Quartals das Ergebnis früherer Jahre nicht wieder erreicht. In den Monaten April bis Juni konnte der Konzern einen operativen Gewinn von 159 Millionen Euro erzielen, dreimal mehr als im zweiten Quartal des Vorjahres.

"Eine Erholung der Nachfrage, insbesondere im Fracht- und Interkontinentalverkehr, und die Anstrengungen zur Kostensenkung der vergangenen Monate in allen Bereichen des Konzerns waren ausschlaggebend für das positive Ergebnis", erklärte der Konzern.

Nach sechs Monaten steckt Deutschlands größte Fluggesellschaft allerdings noch immer mit 104 Millionen Euro in den roten Zahlen, wie das Unternehmen bereits am Mittwochabend bekanntgegeben hatte. Zu dem Verlust trugen auch die defizitären neuen Töchter British Midland (BMI) und Austrian Airlines (AUA) bei. Die Lufthansa hat für das eigene Passagiergeschäft wie für ihre Töchter bereits umfangreiche Sparprogramme eingeleitet.




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