Ein Toter und zahlreiche Verletzte nach B737-Unfall in Kolumbien
IBAGUÉ - Bei der Bruchlandung eines Flugzeugs auf der kolumbianischen Insel San Andrés ist ein Passagier ums Leben gekommen, 120 Menschen wurden nach Behördenangaben verletzt, sechs Passagiere erlitten bei dem Unglück am Montag Morgen schwere Verletzungen. Die Boeing 737-700 der Fluggesellschaft Aires Colombia (Reg. HK-4682) war auf die Landebahn 06 des Inselflughafens gestürzt und in drei Teile zerbrochen.
In Medienberichten hieß es, die Maschine sei während der Landung von einem Blitz getroffen worden. In anderen Berichten hieß es, das Flugzeug sei von einem Windstoß erfasst worden.
An Bord des Unglücksflugs 8250, der am frühen Morgen in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá gestartet war, befanden sich einschließlich der Besatzung 127 Menschen, darunter auch zwei Deutsche und fünf Franzosen. Auf der Karibikinsel San Andrés herrschte zum Zeitpunkt des Unfalls ein schweres Unwetter.
Bei der verunglückten 737 handelt es sich um ein 2003 von Boeing ausgeliefertes Flugzeug, das bis Anfang 2010 Teil der Flotte der britischen Fluggesellschaft easyJet war. Aires Colombia hatte den Jet erst im März übernommen.
© dpa, aero.de