Kategorieübersicht: Organisation
Kollision mit Eurosatory
BERLIN - Die ILA 2012 findet vom 19. bis 24. Juni 2012 und damit eine Woche später als ursprünglich geplant statt. Dies hat der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) auf seiner letzten Präsidiumssitzung entschieden. "Notwendig wurde die Verschiebung wegen des kürzlich bekannt gegebenen Termins der Eurosatory in Paris im Jahre 2012, der mit dem ursprünglichen ILA-Termin kollidiert hätte", teilte der Verband am Montag mit. weiter...
Gewerkschaft lenkt ein
MADRID - Die Gefahr eines Streiks der spanischen Fluglotsen in der Hauptreisezeit dieses Sommers ist gebannt. Die Lotsengewerkschaft USCA entschied am Dienstag in Madrid, dass ihre Mitglieder im August nicht mehr in den Streik treten werden. Der USCA-Sprecher äußerte die Hoffnung, dass nach dieser «Geste des Einlenkens» die Verhandlungen mit der Flughafenbehörde AENA über ein neues Tarifabkommen fortgesetzt werden könnten. weiter...
IATA-Analyse
GENF - Nach den Flugverboten und Umsatzrückgängen wegen der isländischen Vulkanasche-Wolke im April hat die Luftfahrtbranche wieder deutlich Aufwind. Die weltweite Ticket-Nachfrage stieg im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,9 Prozent, wie der internationale Luftfahrtverband IATA am Mittwoch in Genf berichtete. Im Mai hatten Airlines und Anbieter von Flugreisen bereits ein Plus von 11,7 Prozent verbucht. weiter...
Farnborough 2010
FARNBOROUGH - Zur internationalen Airshow im britischen Farnborough ist der Aufschwung in der Luftfahrtbranche spürbar. Nach der Krise in den vergangenen Jahren wird wieder mehr geflogen. Das Frachtaufkommen steigt, die Bestellungen neuer Flugzeuge nehmen zu. Die Messe nahe London zählt neben den Ausstellungen in Le Bourget bei Paris sowie denen in Berlin und Singapur zu den wichtigsten internationalen Branchentreffs. weiter...
Übernahme von ITA Software
MOUNTAIN VIEW - Google hat den nächsten Wachstumsmarkt für sich entdeckt: Das Online-Geschäft mit Flugtickets. Der Internet-Riese will zwar selbst keine Flugreisen verkaufen. Er investiert aber 700 Millionen Dollar (560 Mio. Euro), um einen Software-Spezialisten für Fluginformationen zu kaufen. Dem Geschäft dürfte eine harte Prüfung durch amerikanische Wettbewerbshüter bevorstehen, da Google damit eine Schlüsselrolle bei der Suche nach passenden Flugreisen im Internet gewinnt. weiter...
Bilanz 2009
WIEN - Im Rahmen eines Bilanz-Pressegesprächs präsentierten die Austro Control Vorstände Dr. Heinz Sommerbauer und Mag. Johann Zemsky die Entwicklungen im ersten Halbjahr 2010, die wichtigsten Verkehrszahlen sowie den Geschäftsbericht 2009. Zusammenfassend musste die ACG im Berichtsjahr einen Verkehrsrückgang von fast 8% in Kauf nehmen, den stärksten Einbruch in der Geschichte der österreichischen Luftfahrt. weiter...
Erweitertes Abkommen
BRÜSSEL - Die Verkehrsminister der 27 EU-Staaten werden voraussichtlich noch in diesem Monat der zweiten Stufe des Open Skies-Abkommens mit den Vereinigten Staaten zustimmen. Vertreter der EU und der USA hatten sich Ende März auf einen neuen Vertragsentwurf verständigt. Das erweiterte Abkommen sieht eine verbesserte Zusammenarbeit in Fragen des Umweltschutzes vor. Obergrenzen für Beteiligungsmöglichkeiten an Fluggesellschaften sollen abgebaut werden. weiter...
Langsame Erholung erwartet
BERLIN - Die internationalen Fluggesellschaften gewinnen nach monatelanger Flaute wieder langsam an Höhe. «Es ist endlich Zeit für vorsichtigen Optimismus», verkündet der Generaldirektor des Weltluftfahrtverbands IATA, Giovanni Bisignani, am Donnerstag in Berlin. Vor allem kräftig anspringende Buchungen in Asien und Amerika nähren die Hoffnung unter mehr als 600 Managern, die sich von diesem Montag an in der deutschen Hauptstadt treffen. weiter...
Skyguide
GENF - Die Schweizer Flugsicherung Skyguide hat den oberen Luftraum im östlichen Teil der Schweiz neu strukturiert. Die Umstellung erfolgte in der Nacht vom 2. auf den 3. Juni 2010. Dank der neuen Luftraumsstruktur kann die Skyguide künftig im oberen Luftraum rund 20 Prozent mehr Kapazität anbieten. Statt wie bisher rund 100 Flüge pro Stunde könnennach der Umstrukturierung 120 Flüge pro Stunde durch den oberen Luftraum
geführt werden. weiter...
Asche-Flugverbote
DÜSSELDORF - Die Fluggesellschaft easyJet bereitet zusammen mit anderen Airlines eine Sammelklage vor, um die europäischen Flugaufsichtsbehörden zu Ausgleichszahlungen für die Folgen der Flugverbote durch die Vulkanasche zu zwingen. «Wir arbeiten daran bereits mit einer Gruppe anderer Unternehmen, auch außerhalb des Low-Cost-Sektors», sagte easyJet-Chef Andy Harrison der «Wirtschaftswoche». «Das wird eine Klage aller Fluglinien.» Weitere Einzelheiten nannte er nicht. weiter...
EU ETS
LONDON - Der Europäische Gerichtshof (EuGH) wird sich mit der Einbeziehung des Luftverkehrs in den Handel mit Emissionszertifikaten befassen. Eine in England anhängige Musterklage von US Fluggesellschaften wird dem EuGH zur Vorabentscheidung vorgelegt, entschied der von den Airlines angerufene High Court in dieser Woche. Der Gerichtshof wird damit über Auslegung und Anwendbarkeit des Gemeinschaftsrechts im vorliegenden Fall befinden. weiter...
British Airways
LONDON - Der Weg für neue Streiks bei British Airways (BA) ist frei: Die Gewerkschaft Unite errang am Donnerstag vor Gericht einen Sieg gegen die Fluggesellschaft. Damit darf das Kabinenpersonal nun doch die Arbeit niederlegen. BA hatte am Montag eine einstweilige Verfügung vor einem Londoner Gericht durchgesetzt und damit in letzter Minute umfassende Streiks verhindert. Die Gewerkschaft hatte angekündigt, für ihr Streik-Recht vor Gericht einzutreten. weiter...
Aschewolke
LONDON - Die Londoner Flughäfen sind nach dem Flugverbot wegen Vulkanasche aus Island wieder geöffnet. Auf den beiden größten Airports Heathrow und Gatwick kam es am Montag jedoch weiter zu großen Behinderungen. Auf Europas größtem Drehkreuz in Heathrow würden zahlreiche Flüge ausfallen, sagte ein Sprecher der Betreibergesellschaft BAA. Andere Flüge sollten sich den Tag hindurch verspäten. weiter...
Asche am Sonntag
FRANKFURT - Der Gletschervulkan auf Island zeigt vier Wochen nach Beginn der Eruption keine Anzeichen von Ermüdung und schickt erneut Asche in Richtung Europa. In England, Schottland und Irland mussten am Sonntag erneut erste Flughäfen schließen. In Deutschland gibt es nach Angaben der Deutschen Flugsicherung aber keine Sperrungen. Unterdessen hat die Deutsche Lufthansa am Sonntag einen Airbus A340-600 zu Aschemessungen in den europäischen Himmel geschickt. weiter...
Spanien wieder offen
ROM - Wegen der Asche des aktiven isländischen Gletschervulkans wurden in Südeuropa und dem Alpenraum zahlreiche Flughäfen gesperrt. Betroffen von der Vulkanasche in der Luft waren laut Eurocontrol Flughäfen im Norden Portugals, im Nordwesten Spaniens und im Norden Italiens. Vorübergehend seien die Flughäfen Mailand, Pisa und Florenz gesperrt. Auch Österreich schloss die Flughäfen Innsbruck, Salzburg, Linz und Wien. weiter...
50 Jahre Lufthansa mit Boeing
HAMBURG - Das 50. Jubiläum der Zusammenarbeit zwischen der Deutschen Lufthansa und Boeing in Hamburg war eher ein Industrieforum: Amerikas führende Luftfahrtindustrielle und Lufthansa-Vorstandschef Wolfgang Mayrhuber plädierten am Samstag für mehr Effizienz und einen schonenderen Umgang mit natürlichen Ressourcen - und warnten zugleich vor Illusionen. In den vergangenen 50 Jahren hat Lufthansa 312 Düsenverkehrsflugzeuge bei Boeing gekauft. weiter...
Aschewolke am Sonntag
MÜNCHEN / STUTTGART - Früher als erwartet hat der Flughafen München nach Angaben der Deutschen Flugsicherung um 21.00 Uhr seinen Betrieb wieder aufgenommen. Die Lufthansa will noch am Sonntagabend acht Interkontinentalflüge in die Luft schicken. Nach Angaben des Flughafen-Sprechers Robert Wilhelm sollen dies vor allem Verbindungen zu wichtigen Fernzielen wie Peking oder Neu-Delhi sein. weiter...
Ministertreffen in Brüssel
BRÜSSEL - Mit einheitlichen Grenzwerten für Vulkanasche im Luftverkehr will die EU ab sofort ein Flugchaos in Europa verhindern. Darauf einigten sich die EU-Verkehrsminister am Dienstag bei einem Sondertreffen in Brüssel. Knapp drei Wochen nach dem europaweiten Chaos im europäischen Luftverkehr hat die Vulkanasche aus Island bis zum Nachmittag wieder für mehrstündige Flugverbote auf weiten Teilen der britischen Inseln gesorgt. weiter...
"Es gab keine Aschewolke"
DÜSSELDORF - Die tagelange Sperrung des deutschen Luftraums nach dem Vulkanausbruch auf Island könnte juristisch aufgearbeitet werden. "Es gab keine Aschewolke", zitiert die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" Lufthansa-Passage Vorstand Karl-Ulrich Garnadt. In der Atmosphäre hätten lediglich erhöhte Aerosolkonzentrationen festgestellt werden können. Lufthansa hatte am Dienstag einen eigenen Messflug mit einem Airbus A340-600 durchgeführt. weiter...
Finnland
HELSINKI - Die finnischen Luftstreitkräfte haben Bildmaterial eines durch Vulkanasche kontaminierten F-18 Hornet-Triebwerks veröffentlicht. Die Asche habe an dem Triebwerk keine wesentlichen Schäden verursacht, teilte die Air Force nach Abschluss einer Untersuchung mit. Im Inneren des Triebwerks hätten aber Ablagerungen nachgewiesen werden können. Die kontaminierten Triebwerkskomponenten
sollen ausgetauscht und weiter untersucht werden. weiter...