Einigung in letzter Minute
Tyrolean-Copiloten: Kurzarbeit statt Kündigung
INNSBRUCK - Nach einer tagelangen Zitterpartie hat die Gewerkschaft vida in letzter Minute, nach Medienberichten vorerst mündlich, ihre Zustimmung zur Kurzarbeit der Tyrolean-Copiloten gegeben. Demnach dürften die 60 bereits beim AMS gemeldeten Piloten ihren Sitz im Cockpit behalten, vorerst. Fix hingegen ist das Ausscheiden von 50 Tyrolean-Kapitänen, die das Handshakeangebot der Airline angenommen haben.
Unverändert sei indessen die Situation für 50 Flugbegleiter der Austrian Regionaltochter. Offen soll u.a. die Abgeltung von Überstunden sein. Wenn über das Wochenende keine Einigung erzielt werden kann, müsse die Tyrolean-Geschäftsleitung am Montag die Flugbegleiter zur Kündgung anmelden.
Drastischer Flottenabbau ab SommerflugplanHintergrund der angestrebten Teilzeitverträge ist der verringerte Personalbedarf infolge einer drastischen Reduzierung der Austrian-Regionalflotte um 14 Flugzeuge. So sollen zu Beginn des Sommerflugplans (Gültig ab 28.März 2010) alle 50-sitzigen Canadair-Regionaljets, sowie ein Teil der Bombardier-Turboprop-Maschinen vom Typ Q300 ausgeflottet werden.
© aero.at / edition airside, Wien | Abb.: Ingo Lang, edition airside | 06.03.2010 13:52
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