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NTSB: Piloten sollen Umgang mit Atemschutzmasken verbessern

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UPS Boeing 747-400 beim Start, © UPS, Archiv
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WASHINGTON - Als Zwischenergebnis ihrer Untersuchung eines Fracht-Jumbo-Absturzes von 2010 über Dubai hat die amerikanische Unfalluntersuchungsbehörde NTSB eine Verbesserung des Pilotentrainings gefordert. Die Piloten sollen besser üben, wie sie ein Flugzeug steuern und bedienen, wenn sie wegen Rauchs an Bord mit Atemschutzmasken fliegen müssen. Beim Absturz von Flug 5X-6 kamen 2010 beide Piloten ums Leben.

Das NTSB stellt in seinem am 20. September veröffentlichten Zwischenbericht fest, dass es bei den Piloten der abgestürzten Boeing 747-400F zu Unsicherheiten bei der Benutzung der Sauerstoffmasken gekommen sei. Auch seien die Kommunikation der Besatzung untereinander und mit der Flugsicherung stark beeeinträchtigt gewesen.

Der Frachter der amerikanischen Paketfrachtgesellschaft UPS war am 3. September 2010 auf dem Weg von Dubai nach Köln in Brand geraten und nach Dubai zurückgekehrt. Angeblich hatten sich Lithium-Batterien, die zur Fracht gehörten, entzündet. Kurz vor der geplanten Notlandung stürzte das Flugzeug auf ein Militärgelände.

Das National Transportation Safety Board empfiehlt allen Airlines, einteilige, kombinierte Sauerstoff- und Sichtschutzmasken zu verwenden und deren Aufsetzen und Bedienen regelmäßig zu trainieren. Dabei gehe es besonders um die gezielte Entfernung von Rauch aus dem Innenbereich mit Hilfe von Überdruck.

Auch das schwierigere Funken mit aufgesetzer Maske und die interne Cockpit-Kommunikation im Brandfall sollten besser und häufiger trainiert werden. Die Piloten müssen bei aufgesetzter Maske eine separate Sprechtaste drücken, um miteinander reden und funken zu können.

Zudem solle künftig am Beginn jeder Checkliste für Brände und Rauch im Cockpit die Regelung der Atemluftmischung auf 100 Prozent Sauerstoff stehen, so das NTSB.

© www.flugrevue.de/Sebastian Steinke | Abb.: UPS, Archiv | 04.10.2011 20:10




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