MEXIKO-STADT - Die überschuldete oneworld-Airline Mexicana hat nach eigenen Angaben Fortschritte in den Verhandlungen mit ihrem fliegenden Personal erzielt.
"Die Vertretungen von Piloten und Flugbegleitern stimmten einer Überarbeitung der Tarifverträge zu", teilte Mexicana nach zehn Verhandlungstagen mit. Damit werde das fliegende Personal einen Beitrag zur Stabilisierung der Finanzlage des schwer angeschlagenen Unternehmens leisten. Im Gegenzug erhalten die Mitarbeiter in Cockpit und Kabine eine Kapitalbeteiligung an der Gesellschaft.
Mexicana hatte hohe Personalkosten als Hauptgrund ihrer prekären Finanzsituation genannt, die letzlich im Insolvenzantrag des Unternehmens mündete. Gegenwärtig sucht das Management nach neuen Investoren. Mexicana benötigt nach eigener Darstellung eine Summe zwischen "100 und 150 Millionen US Dollar", um das Geschäft wieder in geordnete Bahnen zu lenken.
Nach der Aussetzung internationaler Flüge und einem Stopp des Ticketverkaufs in den vergangenen Tagen hat Mexicana für einzelne Verbindungen die Buchungssyteme wieder geöffnet und nimmt neue Reservierungen an. Im August sollen auch fünf Flüge auf der Strecke Mexico City - Caracas durchgeführt werden, teilte Mexicana am Mittwoch mit.
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