WIEN - Nur drei Tage nach dem Einspruch von Austrian Airlines unterschrieb der österreichische ACMI-Anbieter MAP Management & Planing GmbH. eine Verzichterklärung auf die Verwendung der avisierten Marke "Austriair".
Wie berichtet plant MAPJet die baldige Aufnahme von Liniendiensten nach Deutschland, Russland und den Irak, sowie die Übernahme der derzeit von Austrian betriebenen Inlandszubringer von Linz, Graz und Klagenfurt nach Wien.
Einhergehend mit dem Markenverzicht zog MAPJet ihre Anmeldung beim österreichischen Patentamt zurück.
Wie MAP-Geschäftsführer Peter Fliers betonte, wollte MAPJet mit dem Verzicht der AUA "die Hand zu einer freundschaftlichen Koexistenz reichen". Ob die AUA den Handschlag auch annahm, war mangels einer Stellungnahme bisher nicht zu erfahren.
Laut Fliers habe der Verzicht keine Auswirkungen auf die geplante Aufnahme des Linienflugbetriebs ab Ende März. Die Flüge sollen nun unter dem Namen "MAPJet" vermarktet werden und ab 19. Februar buchbar sein.
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