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Lufthansa und Austrian werden Strecken enger verzahnen

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Flughafen Wien, © Ingo Lang, Edition Airside
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WIEN - Austrian Airlines (AUA) und ihre deutsche Muttergesellschaft Lufthansa wollen das Management von Strecken laut einem Pressebericht enger verzahnen. Für jede Strecke zwischen zwei Flughäfen soll künftig nur mehr einer der beiden Carrier zuständig sein, nämlich jener mit dem größeren Heimatflughafen, schreibt der österreichische Dienst "derstandard.at". Für die Strecken Frankfurt - Wien und München -Wien würde demnach die Lufthansa die Verantwortung übernehmen.

Im Gegenzug erhielte die AUA die Planungshoheit für Strecken von Wien nach Düsseldorf, Stuttgart oder Berlin. Als erste Teststrecken dürfte im Winter München-Wien an die Lufthansa gehen und Wien-Düsseldorf an die AUA, bestätigte AUA-Vorstand Andreas Bierwirth laut "derstandard.at". Ein AUA-Sprecher verwies am Abend zur APA darauf, dass die endgültige Entscheidung, ob dieses Konzept umgesetzt wird, noch nicht gefallen sei.

"Die AUA wehre sich intern gegen das Konzept, weil sie massiv an Anschlusspassagieren verlieren würde, sagen Eingeweihte" schreibt "standard.at". Die zentrale Frage in dem Konzept ist, ob alle beteiligten Carrier - das Konzept soll auch für die anderen Lufthansa-Töchter Swiss und SN Brussels gelten - dadurch profitieren und mehr Gewinne als vorher schreiben können.

© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Deutsche Lufthansa AG | 21.05.2010 08:14




Leser-Kommentare (14)

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25.05.2010 12:46
Ich denke bei dieser Diskussion muss man erst einmal unterscheiden zwischen Allianz und Konzern. Die LH versucht mit ihren Töchter (z.B. Swiss Austria BMI) die gleichen Strukturen zu haben. Das das Zeit kostet ist klar. Aber LH hat hier den 100% einfluss dies zu tun. Bei den Allianzen sieht das anders aus. LH hat einen anderen Service als United order South Afrika. Auch hat LH hier viel weniger Einfluss auf die einzelnen Fluggesellschaften als im Konzern. Wie hier schon erwähnt sieht bei bei der Buchung die einzelnen Fluggesellschaften die diesen Streckenabschnitt fliegen. Hier gibt es in der Allianz große Unterschieden im Bereich Service und auch Bestuhlung besonders in der Business Class. Hier sollte man sich vor Antritt der Buchung genausten informieren, anstonsten ist man echt enttäuscht. Beispiel LH und US Airways haben grund verschiedene Business Class aber man zahlt den gleichen Preis.
25.05.2010 12:38
@ flugente:
Gerade Skoda ist ein unglückliches Beispiel: Warum mehr bezahlen (VW Passat), wenn ich vergleichbare Leistung billiger bekommen kann (Skoda Superb)?
Das gilt doch auch für LH: Warum mehr bezahlen oder Abstriche beim Gegenwert machen? Z.B. Sitze in der Business-Klasse nicht "flach zu legen", andere kriegen das hin (CX, BA, NZ ...). IFE in der Economy 744, andere haben das seit Jahren (CX, LX, VS, ...) usf. Und das nur mal bei hardware-Merkmalen, mehr subjektiv bewertbare Dinge wie Catering, Weinauswahl etc. außen vor gelassen...
Ich vergleiche hier nicht Billigheimer auf der Kurzstrecke, da gelten andere Regeln. Service und Komfort spielen nur eine untergeordnete Rolle bei einem 1-2 h Flug. Aber ein Premium-Produkt zu (angemessenen) Premium-Preisen auf der lukrativen Langstrecke sieht anders aus... Bzw. muss sich mit anderen Konkurrenten messen lassen.
Und hier bin ich gerne bereit, für kurzweilige Unterhaltung auf einem 12 h-Flug oder eine einigermaßen erträgliche Nachtruhe den einen oder anderen Euro mehr zu bezahlen... Oder auf einigen Rennstrecken gar weniger !!!

passagier0815

Dieser Beitrag wurde am 25.05.2010 12:39 Uhr bearbeitet.
24.05.2010 23:41
Ich weiß bei einer Buchung über die LH-Homepage, welche Airline den Flug tatsächlich ausführt. Bekommt man dort grundsätzlich angegeben. Und wenn mir die Airline - warum auch immer - nicht passt, kann ich einen anderen Flug wählen oder bei einer anderen Gesellschaft buchen. Ich hatte zumindest noch nie den Eindruck, dass LH hier unseriös arbeitet.

Oft genug bin ich froh, wenn ich dank Codeshare mehr Reisemöglichkeiten habe. Erhöht meine Flexibilität, bietet mir mehr Ziele und bessere Umsteigeverbindungen und ist oft auch tariflich attraktiver als wenn ich getrennt buchen müsste. Ich kann mich daher eigentlich über diese weltweit geübte Praxis nicht beschweren.


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