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Lädierter Rosinenbomber soll zum BBI-Start wieder fliegen

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Berliner Rosinenbomber im Flug, © Airservice Berlin
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Rosinenbomber nach Landeunfall, © Airservice Berlin
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BERLIN - Ein Jahr nach der Notlandung von Berlins letztem Rosinenbomber beginnt jetzt eine Kampagne für dessen 'Wiederaufbau'. Im Juni 2010 war die Maschine nach einer Notlandung so stark beschädigt worden, dass sie nicht mehr flugfähig ist. Der eigens dafür gegründete Förderverein Rosinenbomber e.V. will die historische, während der Blockade der Stadt aktiv gewesene Douglas DC-3 Dakota als lebendiges Stück Berliner Geschichte wieder flügge machen.

Dazu die Amerikaner: „Wo kann man schon mit einem Denkmal abheben und fliegen? Das gibt es nur in Berlin“. (Zitat Gail Halvorsen im Mai 2011 in Berlin).

Finanziert werden soll die Restaurierung über Spenden. So wendet sich der Verein auch weltweit über alle großen Social Media wie Facebook, Twitter etc. an Sponsoren und Liebhaber dieses Stücks Berliner Geschichte. Nach einem Gespräch mit dem Rosinenbomber-Förderverein hat die amerikanische Botschaft ihre Portale im Sozial Netzwerk sowie ihr Logo für die Kampagne zur Verfügung gestellt.

Für Deutschland gibt es noch eine eigene Spenden-Kampagne. Wer eine SMS mit dem Wort Rosine an die Telefonnummer 81190 schickt, spendet automatisch fünf Euro für den Wiederaufbau. Als Antwort erscheint auf dem Handy ein Satz, der weltweit berühmt wurde.

Auch die Berliner Flughäfen unterstützen den Förderverein tatkräftig. Flughafensprecher Ralf Kunkel: „Der Beginn der Spendenkampagne ist ein wichtiger Schritt für den Wiederaufbau des Rosinenbombers. Der Rosinenbomber ist ein einmaliges Zeugnis unserer Stadt, ein Zeugnis, auch in härtesten Krisenzeiten nicht aufzugeben. Wir freuen uns, wenn der neue Flughafen für die Hauptstadtregion Berlin Brandenburg, der BER, auch die neue Heimat des Rosinenbombers wird. Von hier sollen wieder viele Berliner und Brandenburger und ihre Gäste zu historischen Rundflügen starten und einen wichtigen Teil der Geschichte unserer Stadt kennenlernen.“

Erste Erfolge zeigt auch die komplizierte Technik. Kommende Woche wird ein Team nach England (Coventry) fliegen, um dort eine Maschine zu begutachten, die sehr wahrscheinlich der Ersatzteilspender werden könnte.

Weitere Einzelheiten und Teilnahmemöglichkeiten an der Rettungsaktion erfahren Sie HIER.

© aero.at | Abb.: Airservice Berlin | 30.06.2011 14:24




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