Schlichtung geplatzt
Frankfurter Vorfeld-Kontrolleure drohen mit Streik
FRANKFURT - Nächster Ärger am Frankfurter Flughafen: Rund 200 Kontrolleure vom Vorfeld drohen mit Streik, weil die Betreiberin Fraport nicht der Schlichtung zu einem neuen Tarifwerk zugestimmt hat. Der Hamburger CDU-Politiker Ole von Beust hatte nach Angaben der Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) vom Donnerstag ein über vier Jahre laufendes Tarifwerk vorgeschlagen, das für einzelne Kontrolleure zu deutlichen Gehaltssteigerungen führen würde.
Fraport habe nur über sechs Jahre abschließen wollen und den Schlichterspruch am Montag abgelehnt. Nun müsse der Bundesvorstand der GdF in der kommenden Woche über einen Arbeitskampf entscheiden. Der Vertrag sollte laut GdF die Kontrolleure in Frankfurt mit den Kollegen in Berlin und München gleichstellen.
Fraport bestätigte die Ablehnung des Schlichterspruchs, wollte aber keine Details nennen. Man sei sich schon in vielen Punkten einig und auch der Gesprächsfaden sei nicht abgerissen, erklärte ein Sprecher auf Anfrage.
© dpa-AFX | Abb.: Fraport AG | 09.02.2012 10:39
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Die Konsequenzen tragen dann wieder einmal die Fluggesellschaften und die Schaltermitarbeiter die die Wut der Passagiere abbekommen. Die Fraport doch nicht und der Fraportvorstand schon gar nicht...
Das stimmt. Aber der Verursacher ist Fraport. Ich hoffe das wissen die Betroffenen auch, denn mit 100% iger Sicherheit werden die Apron Controller als die gierigen Mitarbeiter, die einen Streik billigend in Kauf nehmen hingestellt werden.
Dieser Beitrag wurde am 09.02.2012 11:56 Uhr bearbeitet.
Die Konsequenzen tragen dann wieder einmal die Fluggesellschaften und die Schaltermitarbeiter die die Wut der Passagiere abbekommen. Die Fraport doch nicht und der Fraportvorstand schon gar nicht...
Es gibt halt immer noch Firmen die glauben professionelle Arbeit für einen Hungerlohn zu bekommen.
Qualität kostet eben und wenn Fraport das nicht einsieht, müssen sie die Konsequenzen tragen.
Deutschland Niedriglohnland.