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DFS prüft Beteiligung an britischer Flugsicherung NATS

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Neuer DFS Tower Frankfurt, © Fraport AG
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LANGEN - Die bundeseigene DFS Deutsche Flugsicherung erwägt eine Beteiligung an ihrem britischen Gegenstück NATS. Die DFS habe Kontakt zu Investmentbanken aufgenommen, um sich für eine mögliche neue Privatisierungsrunde bei der britischen Flugsicherung in Stellung zu bringen, melden übereinstimmend die Zeitungen "Telegraph" und "Sunday Times". Nach einer Teilprivatisierung im Jahr 2001 hält die britische Regierung noch 49 Prozent an der NATS.

Die Regierung prüfe derzeit eine Vollprivatisierung oder zumindest einen weiteren Abbau ihrer NATS-Beteiligung, heißt es in britischen Medien.

Die DFS hat am Dienstag Gespräche über einen Einstieg in Großbritannien bestätigt. Ein konkretes Gebot sei aber noch nicht abgegeben worden. Eine Sprecherin begründete das Interesse mit den von der EU vorangetriebenen Bestrebungen zu einem einheitlicheren Luftraum über Europa.

Mit den Briten habe man bereits in zahlreichen Projekten erfolgreich kooperiert. Sie seien zudem direkte Nachbarn des angestrebten Luftraumblocks Zentraleuropa (FABEC), den Deutschland, Frankreich, die Beneluxländer und die Schweiz anstreben und in dem 55 Prozent des europäischen Luftverkehrs stattfindet.

Nach dem Staat zweitgrößter Anteilseigner der NATS ist mit 42 Prozent die Airline Group, ein Konsortium aus British Airways, Virgin Atlantic, easyJet, bmi, Monarch Airlines, Thomas Cook und Thomson Airways. Minderheitsanteile entfallen auf den Flughafenbetreiber BAA und einen Beschäftigtenfond.

Die Airline Group hatte sich zuletzt gegen eine weitere Privatisierung der NATS ausgesprochen. Die erfolgreiche Organisation der Flugsicherung im Modell einer Public-Private-Partnership solle fortgeführt werden.

© aero.de, dpa | Abb.: Fraport AG | 13.12.2011 09:09




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