PRAG - Beginnend mit Winterflugplan 2010/11 wird der tschechische Flagcarrier sein Europanetz deutlich reduzieren und seine Kapazität zunehmend auf Ost-West Transfer bündeln. Künftig nicht mehr bedient werden Köln, München, London-Heathrow und Manchester, sowie der Zubringer nach Brünn. Darüberhinaus dünnt CSA zahlreiche Dienste aus, u.a. die lokalen Zubringer nach Bratislava und Ostrava, sowie auf Strecken nach Deutschland, Skandinavien, Italien und in die Schweiz.
Nach einer Meldung von ATW-Daily News soll dagegen das Angebot auf den transferstarken Strecken durch mehr Flüge und Einsatz größeren Geräts zum Teil beträchtlich erhöht werden, u.a. nach Belgrad, Brüssel, Paris und St Petersburg, sowie zu Zielen im östlichen Mittelmeer, wie Athen und Beirut.
Die schwer defizitäre Staatsairline startet damit einen strategischen Umbau ihres Netzprodukts, der bis 2012 abgeschlossen sein soll.
Wie mehrfach berichtet, unternahm die Skyteamairline CSA bereits einige Privatisierungsanläufe, u.a. mit den Allianzpartnern Air France/KLM und Aeroflot, die bis dato aber alle scheiterten.
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