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Boeing 787-Programm

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Verlegung der ersten Auslieferung in das Jahr 2011 möglich

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Boeing 787 ZA002 in ANA-Bemalung, © The Boeing Company
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SEATTLE - Die Lieferung der ersten Boeing 787 an All Nippon Airways könnte sich ein weiteres Mal verzögern. Boeing ist mit dem Programm bereits mehr als 2,5 Jahre im Hintertreffen. "Wir möchten die 787 weiterhin gegen Ende dieses Jahres ausliefern", zitierten US Medien Programmchef Scott Fancher am Donnerstag aus einer Telefonkonferenz. "Vorsorglich weisen wir aber darauf hin, dass sich (die Lieferung, Red.) um wenige Wochen in das neue Jahr verschieben könnte."

Die Ausstattung der Testflotte mit neuen Instrumenten beim Übrgang in neue Abschnitte der Flugerprobung nehme mehr Zeit in Anspruch als vorgesehen, erklärte Fancher. Boeing halte engen Kontakt mit den Kunden des Programms und informiere sie über die Entwicklungen der Flugtests.

Boeing musste den Flugbetrieb mit den bislang fünf Maschinen der 787-Testflotte im Juni kurzzeitig aussetzen, nachdem Techniker einen Verarbeitungsfehler an den Höhenleitwerken des Zulieferers Alenia Aeronautica ausgemacht hatten. Inzwischen wurde dieses Problem an allen Testmaschinen behoben, erklärte Fancher.

Die Maschinen der 787-Testflotte haben im Juni die Marke von zusammen 1.000 Flugstunden überschritten. Die Flugerprobung innerhalb des Zulassungsverfahrens ist damit zu 40 Prozent abgeschlossen, erklärte Boeing. Gegen Ende dieses Monats soll mit ZA006 das sechste und letzte Flugzeug der Testflotte zu seinem Erstflug starten.

© aero.de | Abb.: The Boeing Company | 16.07.2010 09:01




Leser-Kommentare (3)

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17.07.2010 07:36
Und du glaubst alles, was der zuständige Manager gesagt hat? Vor allen Dingen hat er nicht gesagt "Die 787 erreicht die am Anfang spezifizierten Leistungsparameter" ....
17.07.2010 07:06
Naja, die Rheinische Post titelt aktuell schon wieder, "Dreamliner wird Boeings Alptraum",

obwohl der zuständige Boeing-Manager Scott Fancher auch mit den Worten zitiert wird:

"Die 787 zeigt gute Leistungen. Bei den Testflügen haben wir nichts gefunden, was unser Vertrauen in die Kapazität dieser Maschine trüben könnte."

Dann wird ja wohl noch weiterhin alles gut werden. Mehr sog i net ;-)) mfg
16.07.2010 12:51
Die Zeit ist gekommen die „Dreamliner“, zu „Patchworkliner“ umbenennen.


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