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Airlines erhalten erste CO2-Zertifikate

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Virgin Atlantic Airbus A330-300, © Airbus S.A.S.
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DESSAU - Das Bundesumweltamt beginnt mit der Vergabe von Verschmutzungsrechten an die Fluggesellschaften. In diesen Tagen würden sie erstmals einen Bescheid über ihre CO2-Zertifikate erhalten und damit erfahren, welche Anzahl ihnen für den europäischen Emissionshandel bis zum Jahr 2020 zusteht, wie das Amt am Donnerstag in einer Erklärung mitteilte. Die Airlines erhalten einen Großteil der Zertifikate bis zum Jahr 2020 kostenlos.

Die Papiere hätten nach Marktpreisen einen Wert von rund drei Milliarden Euro, erklärte das Amt. Langfristig will die EU mit dem Emissionshandel die Luftverschmutzung deutlich einschränken.

Mit dem Emissionshandel sollen die Fluggesellschaften für den Ausstoß von umweltschädlichen Stoffen zur Kasse gebeten werden. Der Preis soll besonders hoch sein für alte Flugzeuge, die viele Abgase ausstoßen. Mit dem Zertifikate-Handel soll sichergestellt werden, dass die Anreize zur Vermeidung von Umweltgiften besonders effizient gestaltet werden. Alternativen wären etwa Verbote von alten Flugzeugtypen oder einzuhaltende Grenzwerte.

Das Bundesumweltamt geht davon aus, dass ein einfaches Flugticket von Berlin nach Mallorca maximal 1,50 Euro teurer wird. Die EU hatte dagegen Zahlen von bis zu 12 Euro pro Ticket genannt - und dabei auch längere Strecken etwa nach Asien und zurück berücksichtigt. Dabei unterstellen sie jeweils, dass die Fluggesellschaften ihre Mehrkosten durch den Emissionshandel letztendlich auf die Ticketpreise aufschlagen müssen.

Nach Angaben des Umweltbundesamtes haben sich die Emissionen der Luftfahrt in der EU seit 1990 fast verdoppelt. In Deutschland ist die Deutsche Emissionshandelsstelle im Umweltbundesamt für die Umsetzung der EU-Regelungen zuständig.

© dpa-AFX | Abb.: Airbus S.A.S. | 08.12.2011 16:27




Leser-Kommentare (9)

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11.12.2011 18:41
Danke @tip - gute Worte.
10.12.2011 12:42
Ach ach, für die Verdoppelung des CO2 Gehaltes der Atmosphäre zwischen Perm und Trias war auch der Mensch verantwortlich. Wurmlöcher aus der Zukunft oder sowas. Wird sich schon etwas finden lassen.
10.12.2011 11:06
@ Herr Ermecke

Sie als „ein Themen“ Mitglied dieses Forums erlauben sich, Personen für die Gepflogenheiten die üblicherweise in Foren herrschen, so auch in diesem, anzugreifen? Und dann auch noch nachsetzen? Frei nach dem Motto: Wer sind Sie überhaupt? Nehmen Sie mal Haltung an... Aber das und Ihre gesamte Rhetorik zeigt Unsicherheit – an der Stelle den Begriff Lüge zu verwenden, Wikipedia „plattmachen“ -. Erfreulicherweise scheinen Ihre „Argumente“ allgemein nicht besonders gut anzukommen.

Ihre Aussagen enthalten nach meiner Einschätzung immer irgendwelche kleinen Ungenauigkeiten, sind „olle Kamellen“ (bereits Anfang des 20 Jahrhunderts hat xx entdeckt…) oder beziehen sich auf Belanglosigkeiten. Offensichtlich gilt für Sie: Alles eine Frage der (Selbst-) Darstellung.
Warum verstecken Sie sich z.B. beim Thema Meeresspiegelexperten hinter einem Berater? Sie mit Ihrer selbsterklärten Expertise müssten doch Köpfe zuordnen können. In der Nr. 47/2011 hat die Wirtschaftswoche geschrieben, dass 90% der Wissenschaftler nicht mehr am CO2 Problem zweifeln. (Leider habe ich aktuell keinen Zugriff auf das Exemplar, um die Stelle ganz exakt zu belegen.) Das heißt, unentschlossene und Gegner teilen sich den Rest. Ich glaube nicht, dass man der WiWo Umweltfanatismus vorwerfen kann.
Aber das Beispiel ist auch in anderer Hinsicht gut gewählt (danke dafür!). Sie bemängeln, keiner der Spitzenforscher ist an der Veröffentlichung des IPCC beteiligt. Die haben wohl gerade besseres zu tun wie inzwischen allgemeingültige Kenntnisse zusammenzuschreiben. Vermutlich würde aber von denen lautstarker Protest kommen, wenn gerade dort etwas falsches steht.

Das z.B. der ehemalige Umweltbeauftragte von EnBW entschieden gegen CO2 kämpft und dessen Argumente hatte ich bereits vor einiger Zeit an anderer Stelle in diesem Forum beschrieben. Aber auch aus rein wirtschaftlicher Sicht ist der der Ausstieg aus den fossilen Brennstoffen dringend geboten. Heute tut es weh. Wenn wir warten wird es durch die hohen Brennstoffpreise und den erforderlichen kurzfristigen Umstieg wohl so teuer, dass wir als rohstoffarmes Land untergehen.

Ihre soldatischen Tugenden und Durchhalteparolen in Ehren, aber der Dampfer ist abgefahren und Sie halten den ganz Sicher nicht mehr auf! Leider hat er noch nicht genügend Fahrt aufgenommen.
Andererseits hätte nach meiner Einschätzung jeder hier im Forum Verständnis für Ihre Position wenn Sie Ihre Klienten preisgeben könnten und dies dann tun würden.


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