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Airbus erhöht Reichweiten und Nutzlasten der A330-Familie

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Virgin Atlantic Airbus A330-300, © Airbus S.A.S.
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FARNBOROUGH - Der Flugzeugbauer Airbus will mit einer modernisierten Version seines Langstreckenjets A330 den Boeing-Kassenschlager 777 ausstechen. Mit einem höheren Startgewicht von 240 Tonnen und einer um 400 nautische Meilen größeren Reichweite soll die neue A330-300 an die Leistung des Konkurrenzmodells herankommen, wie Airbus-Verkaufschef John Leahy am Montag bei der Luftfahrtmesse in Farnborough bei London ankündigte.

"Die großer Reichweite der Boeing 777 war der Grund dafür, dass sie sich so gut verkauft hat", sagte Leahy. Künftig soll die A330-300 mit 11.020 Kilometern fast genauso weit fliegen können wie das ähnlich große Boeing-Modell 777-200ER. Damit soll sie es etwa nonstop von Frankfurt nach Kapstadt oder von London nach Tokio schaffen. Die kürzere Version A330-200 soll sogar auf eine Reichweite von 13.060 Kilometern kommen.

Auch die Nutzlasten erhöhen sich. Airbus will das maximale Startgewicht der A330-300 um fünf Tonnen auf 240 Tonnen steigern. Die Nutzlast der A330-200 verbessert sich um 2,5 Tonnen auf 238 Tonnen.

Ausliefern will Airbus die modernisierte A330 erstmals Mitte 2015. Den ersten Auftrag für die modernisierte A330 möchte Leahy noch auf der Messe in dieser Woche bekanntgeben.

© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Airbus S.A.S. | 09.07.2012 12:53




Leser-Kommentare (5)

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22.07.2012 12:40
Tendenziell ist bei Frachtern die Zuladung nicht der limitierende Faktor, und beim A332 F auch die Reichweite nicht - er schafft es schon in der aktuellen Ausführung deutlich weiter als die 763 F.
Aufgrund der generell recht kurzen Legs bei Frachtflügen spielt die Reichweite auch kaum eine Rolle. Generell ist die A332 F ja schon heute im Grunde der Midsize Freighter mit der größten Reichweite.
Denke nicht dass die Nachfrage nach der A332 F dadurch steigen wird.
22.07.2012 11:49
Ein Prozent Ersparnis wäre ja grundsätzlich nicht zu verachten. Der Aufwand für verbesserte Sharklets erscheint mir dafür aber auch unverhältnismäßig hoch. Zudem kann ich mir nur schwerlich vorstellen das Kunden die Entwicklungskosten über höhere Preise mittragen würden denn der Preisvorteil gegenüber den Plastikfliegern ist ja nicht unwichtig. Die in Kosten und Risiko begrenzte Aufwertung erscheint mir als die beste Lösung und eine spätere nochmalige Änderung ist doch eher unwahrscheinlich.

Die Frage warum nicht bereits bei der Entwicklung der Frachtversion über höheres MTOW entschieden wurde bleibt dabei unbeantwortet. Der Erfolg bisher ist ja auch nicht überwältigend. Es gab zudem schon etliche Stornierungen und die (Nicht-)Abnahmen speziell einiger Leasingfirmen lassen nichts Gutes vermuten. Die Amis haben sich zudem für B767F entschieden. Ist billiger und reicht für die vorgesehenen (inneramerikanischen?) Einsatzzwecke eben aus.

Deshalb die Frage an MD11 und alle andere Experten: wie wirkt sich das höhere Startgewicht auf die Nachfrage der Frachtversion aus. Ist da mehr Reichweite oder mehr Zuladung wichtig und verändert das die Leistungsfähigkeit entscheidend oder mangelt es weiterhin an Reichweite?.
09.07.2012 15:30
Die Änderungen werden auch für die A330-200 und A330-200F verfügbar werden. Verbesserungen wird es auch am Flügel und an den Triebwerken geben. Das Paket wird eine Aufpreisoption.

Quelle:  http://www.airbus.com/newsevents/news-events-single/detail/airbus-offers-longer-range-a330-with-increased-payload/

Zu den Sharklets meinte Leahy auf der Pressekonferenz, dass es untersucht wurde und keine Lösung gefunden wurde, die ausreichend Ersparnis bringt, den Entwicklungsaufwand zu rechtfertigen (angeblich ~1%). Es wird wohl weiter dran gebastelt und laut seiner Aussage ~2020 ist das vielleicht möglich für den A330. Was durchaus auch eine Aussage bzgl. der Lebenszeit des Programms ist.

Dieser Beitrag wurde am 09.07.2012 16:39 Uhr bearbeitet.


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