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Betriebsübergang

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AUA-Piloten «canceln» ihren Abflug

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AUA-Vorstände Karsten Benz (CCO) und Jaan Albrecht (CEO), v.l.n.r., © Ingo Lang
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WIEN - Am Rande der Eröffnung des neuen Austrian Staralliance Terminals am Airport Wien bestätigte AUA-CEO Jaan Albrecht am Dienstag, dass mehrere Piloten ihre Kündigung wieder zurückgenommen haben: "Wir freuen uns über jeden Piloten, der wieder zurück will," signalisiert Albrecht an die 121 Piloten, die Ende Mai wegen des Betriebsübergangs zu Tyrolean Airways gekündigt haben. Zur Gewährleistung des Flugbetriebs hat Lufthansa ihrer Tochter über den Sommer Hilfe zugesagt.

Seit Samstag hätten es sich drei Piloten doch noch anders überlegt und ihre Kündigung nachträglich widerrufen. Es könnten mehr werden, theoretisch bis zu 118, bekräftigt Albrecht seine Einladung zur Rückkehr in die AUA-Cockpits. Auch CCO Karsten Benz bestätigt zahlreiche persönliche Gespräche mit Piloten, um sie zum Verbleib im Unternehmen zu bewegen.

Unabhängig vom Erfolg dieser Bemühungen hat sich die AUA auf mögliche Personalengpässe vorbereitet. Sowohl von Mutter Lufthansa als auch Schwester Swiss stehen über die Sommersaison bis zu vier Mittelstreckenjets samt Besatzungen auf Abruf zur Verfügung. Keine Probleme werden auf der Langstrecke erwartet- So habe die AUA in der Vergangenheit einen Überhang an Boeing 777 Piloten gehabt.

Im Zuge des Betriebsübergangs befinden sich derzeit auch über 40 Tyrolean Piloten in Umschulung auf Airbus-Gerät, ebenso AUA-Piloten, die vorher auf Boeing 737 Mustern flogen. Durch die Zusammenlegung des Flugbetriebs mit der Regionaltochter entfällt künftig die Scope-Klausel, wonach Tyrolean-Piloten nur Gerät bis 100 Sitze fliegen dürfen.

Mit der Umschulung der 737-Crews auf Gerät der Airbus 320 Serie bereitet sich Austrian auf die Vereinheitlichung ihrer Mittelstreckenflotte auf Airbus-Maschinen vor.

Aero.at gegenüber bestätigte Albrecht, dass von den 11 Boeings 737 bereits vier Maschinen veräussert wurden und in den nächsten zwei Monaten durch Airbus A320 ersetzt werden. Bis Jahresende soll die Umflottung abgeschlossen sein. Trotz Reduktion der Flotte um netto vier Maschinen will die AUA ihre Flottenkapazität voll erhalten, u.a. durch verstärkten Einsatz von Gerät und Besatzungen. Finanziert wird der Flottenumbau durch eine Kapitalaufstockung durch die Lufthansa in Höhe von 140 MIllionen Euro.

© aero.at | Abb.: Ingo Lang | 06.06.2012 14:58




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