WIEN - Nach Medienberichten hat nun auch China der neuen Lufthansatochter ihre österreichische Staatsangehörigkeit zuerkannt: Die AUA ist und bleibt österreichisch. Dezitiert hat das Land der Mitte geltendes EU-Recht akzeptiert, wonach für alle Flieger aus Österreich EU-Eigentümer inländischen Eigentümern gleich zu setzen sind. Demnach ist Russland das einzige Land, das damit noch Schwierigkeiten hat.
Wie bereits berichtet, laufen die bilateralen Verkehrsrechte zwischen Rußland und Österreich mit Ende des Winterflugplans am 27. März aus. Aus russischer Sicht erfüllt die in Form einer Stiftung gegossene ÖLH Österreichische Luftverkehrs-Holding-GmbH nicht den Nachweis einer nationalen Eigentümerschaft.
Maßgeblich für die Russen sei, wer in der Holding das sagen hat, und das sei eindeutig die Deutsche Lufthansa mit Sitz in Köln. Hintergrund des Streits um die Verkehrsrechte dürfte die marktbeherrschende Stellung der Lufthansa im internationalen Russlandverkehr sein.
AUA bleibt zuversichtlichIn Anbetracht von 380 wöchentlichen Lufthansaflügen von und nach Russland seien die Russen explizit an mehr Wettbewerb interessiert, u.a. auch durch alternative Anbieter wie Flyniki. Die AUA signalisiert hingegen Zuversicht, dass die bestehenden Verträge auch über die Deadline Ende März hinaus verlängert werden.
© aero.at / edition airside, Wien | Abb.: Ingo Lang, edition airside | 10.03.2010 18:23
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