WIEN/AMSTERDAM/FRANKFURT - Die AUA stellte gestern ihre zuletzt noch dreimal wöchentlichen Flüge in den Iran ein, KLM folgt Ende März. Lufthansa reduziert die Kapazität ihres täglichen Flugs ab Frankfurt von Boeing 744 auf Airbus A343, vorerst bis Ende März.
Laut Austrian Airlines sei die Einstellung der Verbindung von Wien nach Teheran aus wirtschaftlichen Gründen erfolgt. "Wir können wirtschaftlich nicht mehr fliegen", so ein AUA-Sprecher zur APA. Die Flüge seien auf unbestimmte Zeit ausgesetzt. Direkt nach Teheran fliegt ab Wien derzeit nur noch Iranair.
Wegen Problemen bei der Treibstoffversorgung stellte Austrian bereits im letzten Sommer ihre Iran-Flüge vorübergehend ein. Lufthansa fliegt seitdem mit Langstreckenmaschinen, die ohne Nachbetankung auskommen.
Nach Sanktionen wegen dem umstrittenen Atomprogramm leidet das Land wirtschaftlich unter deren Auswirkungen, unter anderem durch sinkende Erlöse aus dem Erdölexport, sowie unter dem rapiden Verfall der iranischen Währung.
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