CHICAGO - Nach den 787-Zwischenfällen letzte Woche sagt Boeing Präsident Jim McNerney am Freitag US-Verkehrsminister Ray LaHood und FAA Chef Michael Huerta bei der Untersuchung jede Unterstützung zu und betont, Boeing steht voll zur Integrität des Dreamliners.
McNerney erklärt darin sein Vertrauen in den rigorosen Zulassungsprozess durch die FAA, der dem erfolgreichen E.I.S. (entry into service) voran ging.
"Wir begrüßen die gemeinsame Untersuchung mit der FAA und sind überzeugt, dass das Ergebnis unser Vertrauen, das unserer Kunden und jenes der Reisenden in die Verläßlichkeit, Sicherheit und Leistungsfähigkeit des 787 Dreamliners bestätigen wird", so McNerney in einer Aussendung am Freitag.
Wie auf aero.de berichtet, versuchte Boeing in dieser Woche nach der jüngsten Häufung von Zwischenfällen in Zusammenhang mit den elektrischen Systemen zunächst zu beruhigen. Auch Boeings Chefingenieur Mike Sinnett sagte, "Ich bin zu 100 Prozent davon überzeugt, dass die 787 sicher zu fliegen ist", und "es gibt keine Daten, aus denen wir auf ein wirkliches Problem schließen."
Auch das NTSB untersucht die Zwischenfälle, doch weder Boeing noch die Behörde sieht gegenwärtig fundierte Gründe, die 50 im Einsatz befindlichen Maschinen zu grounden.
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@MAB: Nun ja, wenn der Flieger hinreichend preisgünstig ist und der Druck "Buy chinese" hinreichend gross ist ...
Das war ja auch von mir sehr überspitzt formuliert.
Auch für wirtschaftlich denkende Fluggesellschaften im Reich der Mitte könnte "good enough" nicht gut genug sein.
Dieser Beitrag wurde am 15.01.2013 14:42 Uhr bearbeitet.