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Air France und Etihad verhandeln über Partnerschaft

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PARIS - Der Air Berlin-Großaktionär Etihad Airways verhandelt nach einem französischen Medienbericht mit der schwächelnden französisch-niederländischen Air France-KLM über eine Partnerschaft.

Die Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate mit ihrem Luftverkehrs-Drehkreuz in Abu Dhabi galt bisher als erbitterter Rivale der Franzosen. Eine Air France-Sprecherin lehnte auf Anfrage jeglichen Kommentar zu dem Artikel der französischen Zeitung "Le Figaro" (Mittwochausgabe) ab.

Das Blatt zitierte unter anderem einen ungenannten Air France-Manager mit den Worten: "Wir sind der Ansicht, dass wir jetzt Mittel und Wege finden müssen, um zusammenzuarbeiten, statt uns permanent zu bekämpfen."

© dpa-AFX | 22.02.2012 16:47




Leser-Kommentare (6)

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22.02.2012 20:27
In dem Figaro-Bericht ist lediglich von einem möglichen Codeshareabkommen die Rede. Dazu werden auch die bekannten Ambitionen der Etihad zum Beitritt einer Allianz erwähnt. Sonst steht da nichts drinnen. Etihad nützt da offenbar die finanziellen Turbulenzen bei den Indern, oder anders gesagt, die suboptimalen Verbindungen zum Subkontinent. Und da machen Codeshare-Flüge via AUH durchaus Sinn. Für beide Seiten (AFKL / EY). Immerhin hat EY allein in dieser Region 14 Ziele (!) anzubieten. Nach meiner Kenntnis sind da auch Emirates und Qatar gesprächsbereit.
22.02.2012 19:18
AB wird das wenig jucken, denn mit AF gibt's keine Überschneidungen, sieht man mal von der Strecke TXL-ORY-TXL ab. Des Weiteren hat AB keinerlei Teilbereiche an EY verkauft. Ich wüsste auch nicht was für Vorteile LH von einer möglichen Partnerschaft am Golf haben könnte. Durch die Staralliance sind sie in Asien/Näher Osten gut vernetzt, was sie nicht selber fliegen macht z.B. SIA im Codeshare ex SIN. Also zumindest die LH kann getrost die Finger von solch einer Partnerschaft lassen.
22.02.2012 18:32
Dass bei AF nicht alles TOLL ist, ist ja nun nichts neues, aber wo ist da der Mehrwert. Alle Asien-Pazifik Flieger jetzt nach AUH schicken und da dann in die 777 und A380 von EY umsteigen? Und warum braucht EY diesen Partner, die anderen Nah-Ost Airlines können ja auch ohne, oder hat man hier Angst abgehängt zu werden auf Seiten EY von EK & QR.
Da ist kein Mehrwert. AF-KLM haben scheinbar Riesenprobleme. Alle, die in Europa hohe Kosten und noch dazu stetig sinkende Margen haben, taumeln so langsam Richtung Abgrund. Dazu kommen derzeit die steigenden Ölpreise und die steigende Streikproblematik. Man kann, wie bei AB, vielleicht Teilbereiche des Geschäfts an die Araber verkaufen. Wobei AB allerdings dafür kaum etwas aufzugeben brauchte. Das sieht bei AF-KLM bestimmt etwas anders aus.

Dieser Beitrag wurde am 22.02.2012 18:45 Uhr bearbeitet.


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