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JetBlue trotzt Spritpreis

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United Continental muss Fusion verdauen

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United Boeing 767-322/ER in Los Angeles, © world-of-aviation.de, Bjoern Schmitt Aviation Photography
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CHICAGO / NEW YORK - Die US-Fluggesellschaften haben sich mit Preiserhöhungen und Einsparungen auf die hohen Spritpreise eingestellt. Nach Delta Air Lines und US Airways gelang auch JetBlue ein positives Ergebnis im Schlussquartal 2011. Die Lufthansa-Beteiligung konnte ihren Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 23 Millionen Dollar (18 Mio Euro) verdreifachen. Das teilte JetBlue am Donnerstag mit.

Dagegen blieb United Continental in den roten Zahlen. Immerhin konnte der Branchenprimus den Verlust im vierten Quartal auf 138 Millionen Dollar halbieren. Im Gesamtjahr war United Continental profitabel. Der Koloss muss immer noch Belastungen aus seiner Fusion des Jahres 2010 schultern. Dazu zählen Umschulungen von Mitarbeitern auf einheitliche Computersysteme oder die Umlackierung der Flugzeuge.

Das eigentliche Geschäft brummt aber sowohl bei JetBlue als auch bei United Continental. Beide verzeichneten Umsatzzuwächse. Das zeigt, dass sich die Passagiere auch von höheren Ticketpreisen nicht vom Fliegen abhalten lassen. Auf dieses Signal hatten die Investoren gewartet:Die Aktien schossen zwischen 5 und 7 Prozent nach oben. Die Deutsche Lufthansa hält ihre Jahrespressekonferenz am 15. März ab.

Dass die hohen Spritpreise ein Problem sind, hatte spätestens die Insolvenz der drittgrößten US-Fluggesellschaft American Airlines gezeigt. Die Spritkosten waren im Schnitt binnen eines Jahres um etwa ein Drittel nach oben geschnellt. American versucht nun mit harten Einschnitten den Neustart.

© dpa-AFX | Abb.: United | 26.01.2012 19:01




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