SAARBRÜCKEN - Nach dem Insolvenzantrag von Cirrus Airlines will sich das saarländische Wirtschaftsministerium für den Erhalt der Arbeitsplätze bei der Fluggesellschaft einsetzen.
Das Ministerium stehe in engem Kontakt mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter Jochen Eisenbeis, sagte Staatssekretär Gerhard Wack (CDU) einer Mitteilung zufolge am Dienstag in Saarbrücken. Der Anwalt Eisenbeis sei zuvor vom Insolvenzgericht in Sulzbach, einer Außenstelle des Amtsgerichts Saarbrücken, zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt worden.
Wack zufolge sollen alle Möglichkeiten ausgelotet werden, um die Arbeitsplätze zu retten. Nach Angaben des Ministeriums beschäftigt Cirrus insgesamt 270 Mitarbeiter, 140 davon am Standort im Saarbrücker Stadtteil Ensheim.
Cirrus Airlines hatte am Montag einen Insolvenzantrag gestellt, der Flugbetrieb war bereits am Freitagabend eingestellt worden. Gleichzeitig ruht nach Angaben des Luftfahrt-Bundesamtes vom Montag die Betriebsgenehmigung von Cirrus. Damit ist die Fluggesellschaft nicht mehr berechtigt, Passagiere sowie Post oder Fracht im gewerblichen Verkehr zu befördern.
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