DUBLIN - Wie die irische Lowcost-Airline heute mitteilte, wird sie mit Ende der Sommersaison die Gebühren für aufgegebenes Fluggepäck wieder senken, ausser auf Flügen zu den Kanarischen Inseln.
Ab Mittwoch, 1. September 2010 reduziert Ryanair wie im Frühjahr angekündigt mit Saisonschluß die Gebühren für die Gepäcksabgabe wieder auf fünfzehn Euro (15 kg) beziehungsweise 25 Euro (20 kg). Auf Flügen zu den Kanarischen Inseln zahlen Passagiere weiterhin 20 Euro (15 kg) beziehungsweise 30 Euro (20 kg) pro aufgegebenem Gepäckstück.
Erklärtes Ziel der Iren: Die Passagiere sollen motiviert werden, nur mit Handgepäck zu fliegen. Dies ist weiterhin bis zehn Kilogramm kostenfrei. Zudem können Fluggäste auf der Homepage der Airline das sogenannte Samsonite Carry-on Gepäck bestellen, das in der Ryanair-Kabine untergebracht werden kann.
Bedingt durch extrem kurze Umkehrzeiten bemüht sich die Airline seit Jahren die Beladungszeiten ihrer Flugzeuge so kurz wie möglich zu halten. Stephen McNamara, Head of Communications bei Ryanair, dazu: „Wir empfehlen unseren Gäste mit leichtem Gepäck zu Reisen – erlaubt sind bis zu zehn Kilogramm. Durch die Erhöhung der Gebühren für aufgegebenes Gepäck in der Sommersaison ist die Zahl der aufgegebenen Gepäckstücke, bei gleichzeitigem Anstieg der Passagierzahlen, zurückgegangen."
Nach McNamara möchte Ryanair nun auch die Fluggäste auf den Strecken zu den Kanarischen Inseln animieren, mit leichtem Gepäck zu reisen und belässt die Gebühren für die Gepäckaufgabe bei 20 Euro und 30 Euro für das schwerere Gepäckstück. Nicht betroffen von diesen Gepäckgebühren seien etwa 70 Prozent der Ryanair-Passagiere auf den Kanaren-Verbindungen, da sie ohnehin nur mit Handgepäck reisen.
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