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Lufthansa erzielt operativen Gewinn im zweiten Quartal

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Lufthansa Airbus A330-300, © Deutsche Lufthansa AG
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Lufthansa-Ergebnis H1 2010 (2009), in Mio Euro
Umsatzerlöse
12.265 (10.226)
davon Verkehrserlöse
10.203 (7.846)
Ergebnis der betr. Tätigkeit
-66 (20)
Operatives Ergebnis
-171 (8)
Konzernergebnis
-104 (-178)
Investitionen
974 (1.165)
Operativer Cashflow
1.420 (1.030)
Mitarbeiter (30.06.)
116.844 (105.499)
FRANKFURT - Die Lufthansa will nach einem Halbjahresverlust weiter an der Kostenschraube drehen. "Insbesondere aufgrund des eingetretenen Preisverfalls und der veränderten Nachfrage auf der Kurzstrecke werden wir die Kostensenkungsmaßnahmen weiterhin entschlossen vorantreiben", sagte Finanzvorstand Stephan Gemkow bei der Vorlage des Zwischenberichts am Donnerstag.

Zwar erholten sich die Buchungen für die lukrative First und Business Class sowie die Erlöse auf der Langstrecke zusehends. Allerdings habe die Lufthansa trotz eines guten zweiten Quartals das Ergebnis früherer Jahre nicht wieder erreicht. In den Monaten April bis Juni konnte der Konzern einen operativen Gewinn von 159 Millionen Euro erzielen, dreimal mehr als im zweiten Quartal des Vorjahres.

"Eine Erholung der Nachfrage, insbesondere im Fracht- und Interkontinentalverkehr, und die Anstrengungen zur Kostensenkung der vergangenen Monate in allen Bereichen des Konzerns waren ausschlaggebend für das positive Ergebnis", erklärte der Konzern.

Nach sechs Monaten steckt Deutschlands größte Fluggesellschaft allerdings noch immer mit 104 Millionen Euro in den roten Zahlen, wie das Unternehmen bereits am Mittwochabend bekanntgegeben hatte. Zu dem Verlust trugen auch die defizitären neuen Töchter British Midland (BMI) und Austrian Airlines (AUA) bei. Die Lufthansa hat für das eigene Passagiergeschäft wie für ihre Töchter bereits umfangreiche Sparprogramme eingeleitet.


© dpa-AFX, aero.de | Abb.: Deutsche Lufthansa AG | 28.07.2010 19:58




Leser-Kommentare (2)

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29.07.2010 17:05
Helmut, das ist mir heute auch aufgefallen. Finde es aber hier richtig, die Betonung auf das "operative" Ergebnis zu legen. Die Lufthansa-Konzernbilanz ist durch die Übernahmen voller Sondereffekte, die das Bilanzergebnis (weitgehend auf dem Papier!) belasten.

Die Verdreifachung des operativen Ergebnisses zeigt m.A. eher, wie es dem Konzern derzeit wirklich geht - erfreulich gut.
29.07.2010 12:47
Immer wiedermal interessant erscheint, wie aktuell in den Medien unterschiedlich getitelt wird:

"Lufthansa steckt in den Miesen, AUA und Lufthansa ‎weiter in den roten Zahlen, machen weiter Verluste"

und hier

"Lufthansa erzielt operativen Gewinn im zweiten Quartal" oder gar "fliegt über die Erwartungen" aus "Sicht" der gut bezahlten „Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland“!

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