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Luftfahrtbranche nach Asche-Krise wieder im Aufwind

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IATA-Präsident Giovanni Bisignani, © US Mission Geneva
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GENF - Nach den Flugverboten und Umsatzrückgängen wegen der isländischen Vulkanasche-Wolke im April hat die Luftfahrtbranche wieder deutlich Aufwind. Die weltweite Ticket-Nachfrage stieg im Juni im Vergleich zum Vorjahresmonat um 11,9 Prozent, wie der internationale Luftfahrtverband IATA am Mittwoch in Genf berichtete. Im Mai hatten Airlines und Anbieter von Flugreisen bereits ein Plus von 11,7 Prozent verbucht.

Beim globalen Luftfrachtgeschäft blieb der Aufwärtstrend jedoch hinter der Entwicklung der Passagierzahlen zurück: Der jüngste Anstieg um 34,3 Prozent (Mai) für das gesamte Cargo-Volumen schwächte sich im Juni auf 26,5 Prozent ab.

Aus Sicht von IATA-Chef Giovanni Bisignani haben die Unternehmen die Auswirkungen der Wirtschafts- und Finanzkrise überwunden: «Die Branche erholt sich weiterhin schneller als erwartet.» Gegenüber dem ersten Quartal 2008 - der Zeit vor der Krise - seien durchschnittlich 1 bis 2 Prozent mehr Buchungen eingegangen.

In Europa bleibe die Lage indes schwierig, das Passagieraufkommen habe zwischen Juni 2009 und Juni 2010 nur halb so stark zugelegt (7,8 Prozent) wie auf den asiatischen Märkten (15,5 Prozent). In Afrika verkauften die IATA- Mitglieder vor allem dank der Fußball-WM sogar 21,3 Prozent mehr Flugscheine.

Der Verband vertritt die Interessen von etwa 230 Luftfahrt-Unternehmen in aller Welt.


© dpa | Abb.: US Mission Geneva | 28.07.2010 16:03




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