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Boeing stellt vierte 737 Generation vor

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737 New Sky Interior, © Boeing company
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737 NG advanced design, © Boeing company
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SEATTLE - Nach der Vorstellung ihres 'New Boeing Sky Interior' Konzepts im Frühjahr 2009, hat Boeing nun die für Sommer 2010 angekündigte Überarbeitung der Modellreihe 737 präsentiert. Mit Verbesserungen an Triebwerken und Aerodynamik und einem auf Basis der 787 Familie entwickelten Kabinenlayout will Boeing die Zeit bis zu der frühestens ab 2018 erwarteten neuen Generation von mittelgroßen Schmalrumpf-Flugzeugen überbrücken.

Highlights der überarbeiteten 737 NextGen Family:

    * Verbesserte CFM56 7BE Triebwerke
    * Neuer Flügel mit optionalen Winglets,
    * Neues Kabinendesign
    * Verbessertes Fahrwerk
    * Überarbeitetes Cockpit

Der neue Flügel punktet mit einer bis zu 22% besseren Aerodynamik und fasst bei 23% mehr Flügelfläche um 30% mehr Treibstoff. Das bringt mehr Reichweite, eine höhere Zuladung, sowie eine verbesserte Start- und Landeleistung.

Weitere Pluspunkte sind laut Boeing eine weitere Reduktion des Lärmpegels, ein erhöhter Zeitwert, ein (mit 1% allerdings nur marginal) geringerer Treibstoffverbrauch und niedrigere Wartungskosten.

Bei den CFM56-7BE Triebwerken sorgen neu entwickelte Hochdruck-Kompressorschaufeln für ein günstigeres Luft-Treibstoffgemisch, kühlere Abgastemperaturen und einen deutlich reduzierten NO2 Ausstoß. Das Ergebnis:  Die Triebwerke verbrauchen weniger und bleiben dank größerer Wartungsintervalle länger an den Flügeln.

Boeing bringt ihre vierte 737-Generation auf einen einfachen Nenner:
Die 'neue' 737 fliegt höher, schneller und weiter, zu geringeren Kosten.


© aero.at / edition airside, Wien | Abb.: Boeing company | 27.07.2010 12:11




Leser-Kommentare (27)

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10.09.2010 19:04
Meine Phantasie halt.... Vielleicht könnte man den Dreamliner als Kurzstreckenjet verkaufen;-)
noch bissl an der 787-3 basteln vielleicht wird er dann schmackhafter für die Airlines.
Wäre sehr komfortabel mit zwei Gängen. Ich weiß da wäre weiterhin das problem mit den Triebwerken.
So nun genug gesponnen.

Schönes Wochenende euch allen.
10.09.2010 17:03


Ich weiß. Tja ich hätte da eine Lösung;-) Klingt zwar jetzt wie Baukastenprinzip oder so ähnlich aber:
Sie entwickeln jetzt neu um nicht hinter der A320NG hinterher zu schauen und wenn die neuen Triebwerke
in so cira 10 Jahren vorhanden sind die dinger einfach unter den Flügeln schrauben. Und bums haben sie die
neuen Triebwerke... Man muss das natürlich in der Konstruktion schon mit so einplanen. Ich weiß das klingt alles
einfacher wie es tatsächlich ist aber es ist eine Möglichkeit. Wie oft hat Boeinfg schon die 747 moderniesiert oder 737 und und... Auf jeden möchten sie sich was einfallen lassen irgendwie und irgendwas.

Leider funktioniert Flugzeugbau so nicht, sonst würden es alle so machen, macht aber keiner...

Gruß aus EDHI
10.09.2010 16:03
Wenn sich in 10 Jahren herausstellt, dass die Treibwerke ähnlich aussehen, ähnliches Gewicht haben, und ähnliche Abmessungen, dann würde das funktionieren -wenn man entsprechende Reserven für mit hoher Wahrscheinlichkeit größere Fandurchmesser lässt. Aber dann könnte Airbus auch wieder eine A320 NNEO oder NEO+ nachschieben. Und genau da weiß im Moment niemand, ob sich der Vorteil umkehrt, sollte man bis dahin UDFs praxistauglich bekommen haben, bzw. der Weg dorthin absehbar ist. Dann wäre doch eine neu Konstruktion notwendig, wenn man die Vorteile auch richtig nutzen will, sonst ist man genau wieder bei der "im einstelligen Prozentbereich lohnt sich der Aufwand nicht" Diskussion. Ich sehe einfach nicht, dass sich jetzt schon der Aufwand einer Neukonstruktion im Verhältnis zum Ergebnis für Boeing rechnet.


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