19.07.2010 09:34
British Airways bestellt 24 Boeing-Flugzeuge vom Typ 787
DJ British Airways bestellt 24 Boeing-Flugzeuge vom Typ 787
LONDON (Dow Jones)--Die britische Fluggesellschaft British Airways erneuert ihre Flotte. Wie die Airline am Sonntag mitteilte, hat sie vom US-Flugzeughersteller Boeing 24 Maschinen vom Typ 787 bestellt. Die Langstreckenflugzeuge sollen von 2012 an in die Flotte der Briten integiert werden und ältere Boeing 767 ersetzen.
Emirates hat bei der ILA 32 A380 bestellt und nun 30 B777. Bezüglich den A380 teilt die Fluggesellschaft mit, dass diese der Flottenerweiterung dienen sollen und nicht als Ersatz für "ältere" Maschinen dieses Typs gedacht sind. Bei dem Neuauftrag der B777 gehe ich davon aus, dass mit diesen Maschinen nur teilweise "ältere" ersetzt werden. Das heißt, Emirates hätte wenn alle bestellten A380 ausgeliefert und keine stillgelegt oder verkauft würden 90 Maschinen im Bestand. Wie wollen die für diese Kapazitäten Passagiere akquirieren? Zwar wird der Luftfahrtsmarkt weiter wachsen, aber andere Wettbewerber, teils mit staatlicher Unterstützung (siehe Landrechte für Emirates in Berlin), werden dem nicht tatenlos zusehen.
EK verfolgt eine Strategie, die nur funktioniert, wenn die Kassen voll sind.
Die zusätzlichen 380 wurde bestellt, da nach aussage von EK, sie sonst jemand anderes bestellen würde.
Die neuen 777 werden definitiv alte ersetzen und nicht ausschliesslich der Expansion dienen.
Das das nicht ewig gut geht, wissen wohl alle beteiligten, aber viele werden diese Konkurrenz auch nicht überleben. Soviel ist auch klar.
Aluminium scheint noch nicht "weg vom Fenster" zu sein.
Es ist dem Bericht zufolge durchaus möglich, dass die Nachfolgemodelle der A320 und B737 wieder zum großen Teil aus "Airware" bestehen, wie der optimierte Werkstoff nun heißt, der
jetzt in Farnborough vorgestellt wurde.
BOEING schummelt bei den Bestellankündigungen auf der Messe mit Doppelverkündigungen. Aber die offiziellen Pressemitteilungen auf http://www.Boeing.com bringen es an den Tag.
Bis heute Dienstag gibt es in Wirklichkeit nur 121 feste Messeaufträge; denn 33 Flieger sind schon seit langem als unidentified customer im Auftragsbestand von Boeing
Avolon mit 12 B 737 und Royal Jordan Airlines mit 3 B 787 sind nur disclosing orders.
Auch aus dem Emirates-Auftrag waren 18 B 777 schon längst unidentified im Auftragsbestand verbucht.
AIRBUS hat heute mit 122 festen Messeaufträgen die Nase leicht vorne. Airbus hat aber darüber hinaus noch die Auftragsversprechen von LAN und Hong Kong Airlines über 75 Maschinen.
ATR hat mit 41 Festaufträgen gut gepunktet. Besonders im Embraer-Land!!! ( Gratuliere ) wurden von Azul Brasilien 20 ATR 72-600 firm order + 20 Optionen bestellt.
EMBRAER kann sich mit 42 Festaufträgen, 10 Letter of Intent, 70 Optionen und 40 Kaufrechten auch schon zufrieden zeigen.
Bei BOMBARDIER gab es nur 10 Businessjets, aber 0 Regionalflieger.
BOEING schummelt bei den Bestellankündigungen auf der Messe mit Doppelverkündigungen. MOGEL-BOEING, wie eh und jeh. :-) Wenn Kunden wie auch RBS ihre Bestellungen erst später bekennen möchten, sei diesbezüglich Boeing oder auch Airbus kaum etwas vorzuwerfen.
Neben B787 oder A350 u.s.w. erscheinen weitere A330-Bestellungen durchaus beeindruckend. mfg
UPDATE von 22 Uhr:
Am 3. Messetag sind ordentliche 79 Aufträge und Zusagen tatsächlich neu:
Garuda 6 A 330 firm order
Thai Airways 7 A 330 Absichtserklärung; “protocole d'accord“
NACHTRAG:: American Airlines 35 B 737 firm order, Optionsumwandlung
NACHTRAG: Republic 24 EM 190 Letter of Intent
Quantas 7 Bombardier Q 400 firm Order
114 „Doppelverkündigungen“ vom 3. Messetag sind nur alter Wein in neuen Schläuchen.
RBS Aviation Capital 43 B 737 disclosing order, bisher unidentified customer
RBS Aviation Capital 52 A 320 disclosing order, bisher unidentified customer
Air Austral, Reunion 2 B 777 disclosing order, bisher unidentified customer
Qatar Airways 2 B 777 disclosing order, bisher unidentified customer
Okay Airways, China 10 B 737 disclosing order, bisher unidentified customer
Germania 5 A 319 jetzt firm order; zählte doch schon als Absichtserklärung auf der ILA
Auftragsumschreibung:
ALAFCO 12 A350-900 war Festauftrag 12 A350-800 aus 2007.
DIE SHOW DER RUSSISCHEN EXOTEN:
Pearl Aircraft, Bermuda 30 Superjet 100 Memorandum of Understanding, also noch nicht Festauftrag +15 Optionen
Anm: Positiv zu vermerken, daß die Leasing Company Pearl wohl keine russische Hilfskonstruktion zu sein scheint.
Orient Thai Airlines 12 Superjet 100 Memorandum of Intent ( also vage Zusage) + 12 Optionen
Gazpromavia, Gazprom's airline 10 Superjet 100 “signed a memorandum of intent”
Dies kann auch erneut der Auftrag vom 17. Juni 2009 sein
Kartika Airlines, Indones. 30 Superjet 100 Das ist doch wohl der alte Hut vom 05. Dez. 2008 mit 15 Stück + 15 Optionen; also 15 Optionen eingelöst.
CRECOM, Malaysia 50 MS-21 “is to buy” +”agreement signed”
CRECOM wäre der 1. Kunde der MS-21. Dies war am 8. Juni 2010
schon angekündigt, mit dem Ziel die Flugzeuge in Asien zu verleasen
Obwohl Boeing mit den Bestellungen in Farnborough zufrieden sein kann, gibt es wieder keinen Auftrag für die 747-8I. Scheint wirklich ein Ladenhüter zu sein. Besteht die Gefahr dass Boeing noch die Notbremse zieht, oder ziehen sie das Progrmm durch, koste es was es wolle?
Welche Option ist wirtschaftlich sinnvoller? Einstellung des Programms + Konventionalstrafe an LH und Korean oder Verlust mit jeder geliefrten Einheit und EInstellung des Proramms nach 25 Einheiten?